Im Gespräch mit Zahnärztin Birgit Füssel

Mein Plauen – im Gespräch mit Plauener Unternehmen

Zu Besuch bei Zahnärztin Birgit Füssel

Beim Anruf in der Zahnarztpraxis von Birgit Füssel, muss man schmunzeln. Am anderen Ende der Leitung erklingt die Frage: "Was kann ich für ihr Lächeln tun?" Das ist ein wunderbarer Spruch und man bekommt gleich Lust, einen Termin zu machen. Und so traf ich mich mit Birgit Füssel zu einem Gespräch in ihrer Praxis.

Sie erzählte mir, dass sie in Dresden studiert und sich dort verliebt hat. Aus diesem Grund packte sie nach dem Studium die Koffer in Brandenburg und zog ins Vogtland. Hier bekam sie das Angebot, die Praxis von Herrn Benecke zu übernehmen – und so fragt sie seit 2007: "Was kann ich für ihr Lächeln tun ?“ Durch die Übernahme hatte sie schon ein kleines gutes Team und ergänzte es durch weitere tolle Mitarbeiter. Für Birgit Füssel ist Zahnärztin zu sein "der beste Beruf ever" - und sie übt ihn mit Herzblut aus. Es macht Spaß, Schäden zu beseitigen und dann wieder alles aufzubauen.

Durch Corona kamen neue Herausforderungen dazu. Die hygienischen Standards waren in der Zahnarztpraxis schon immer sehr hoch, doch galt es nun täglich neue Erkenntnisse zu bewerten und zu überlegen, wie Patienten und das Team ausreichend geschützt sind und die zahnmedizinische Versorgung aufrechterhalten werden kann. Es war wichtig zu lesen, wie Zahnärzte weltweit mit der Pandemie umgehen. Auch die Umstellung auf teilweise Kurzarbeit, infolge der Notwendigkeit der Kinderbetreuung zu Hause war neu und wurde gemeistert. An dieser Stelle muss ein Lob an die Patienten, die immer freundlich waren und die Maßnahmen eingehalten haben, übermittelt werden.

Am Schluss wollte ich wissen, was sich Birgit Füssel so wünscht. Ganz spontan sagte sie: „Weltfrieden“. Das Miteinander-Reden (statt gegeneinander) und mehr WIR als ICH sind sehr wichtig. Dazu wünscht sie sich mehr Offenheit für neue Sachen. Im Bezug auf Plauen wäre der Wunsch, den Menschen mehr Freiheit zulassen, um kreativ für die Stadt zu sein. Weniger "Es geht nicht“ dafür mehr "Ja, es geht, aber anders“.

Für ihre Praxis wünscht sie sich, dass sie weiterhin so viele liebe Patienten hat und weniger Bürokratie. Es sollte der Fokus wieder mehr auf den Menschen gelegt werden. Hier ist es wichtig, dass kein Unternehmerdenken, sondern die Arbeit am Menschen im Vordergrund steht.
Es geht nicht um die schönste Praxis, sondern um individuelle Behandlungsideen.

Liebe Birgit Füssel, ich danke dir für das tolle Gespräch und mein Lächeln.