„Im Bewusstsein der Geschichte die Zukunft gestalten“

Plauen war einst eine große und bedeutende Stadt – und schön ist sie, wie ich finde, noch immer. Sie hat auch nach wie vor enormes Potenzial, wieder an Kraft und Ausstrahlung zuzulegen – auf neue, zeitgemäße Weise. Die Geschichte kann uns dabei manches lehren, denn sie ist spannend und einzigartig. Deshalb möchte ich in Ihrem Bewusstsein und zusammen mit Ihnen die nachhaltigen Grundlagen für eine aussichtsreiche Zukunft legen. Das sind meine Ziele:

Moderne Infrastruktur

Als sich Plauen vor über 120 Jahren eine Straßenbahn zulegte, war das eine ungeheure Innovation. Heute sind ebenfalls neue Mobilitätskonzepte gefragt – und die lassen sich gar nicht utopisch genug denken. Andere Orte sind da in einzelnen Bereichen schon wesentlich weiter. Warum also warten? Ein ganzheitliches Konzept für moderne Infrastruktur ist kein Hexenwerk. Und die Straßenbahn passt da wunderbar hinein. Statt kleiner Insellösungen können wir uns dann schon bald wieder ein schlagendes Argument auf die Fahne schreiben, das jeder versteht und das in allen Bereichen zieht: Wirtschaft, Bildung, Kultur, Tourismus und Lebensqualität.

Gehen wir es also realistisch und pragmatisch an:

  • Fokussierung auf die „Smart City“ als übergreifendes Zukunftsmodell
  • Entwicklung eines ganzheitlichen und nachhaltigen Mobilitätskonzepts unter Einbeziehung neuer Technologien für ÖPNV und Individualverkehr
  • zügiger Ausbau einer flächendeckenden Glasfaser-Breitbandversorgung
  • schlüssiges Verkehrs-, Parkleit- und Informationssystem (analog und digital)
  • Anbindung der Stadt- und Ortsteile ans Radwegenetz

Smarte Verwaltung

Als sich Plauen zur Großstadt mauserte, musste auch die Stadtverwaltung ihren wachsenden Aufgaben gerecht werden. Man baute ein entsprechend großes und für damalige Verhältnisse modernes Rathaus. Heute haben die Behörden nicht weniger zu tun, doch die Anforderungen haben sich geändert: mehr Service, mehr Tempo, mehr Flexibilität. Die Verwaltung soll das Leben erleichtern, nicht verkomplizieren. Und genau dafür Sorge zu tragen, halte ich für die vordringlichste Aufgabe ihres Chefs – des Oberbürgermeisters.

Bringen wir also frischen Wind und Schwung in die Bude:

  • Digitalisierung behördlicher Vorgänge und Transfer zu Online-Verfahren
  • Weiterentwicklung der kommunalen Website und Aufbau einer öffentlichen Datenplattform
  • Motivation der Verwaltungsangestellten zu beispielhafter Bürgernähe und Nutzerfreundlichkeit
  • Einrichtung schneller und kurzer, nachvollziehbarer Entscheidungswege
  • Transparenz für alle öffentlichen Belange, z.B. Live-Streaming von Stadtratssitzungen

Starke Bürgerschaft

Als das „Wunder der Plauener Musterung“ durch die Weltpresse jagte, hatten sich die Bürger nicht nur für Spitzen und Stickereien interessiert. Sie engagierten sich ganz vielfältig und selbstbewusst für ihre Stadt. Heute ist solch ein Gemeinsinn wichtiger denn je. Wir brauchen Inspiration statt Isolation, soziale Netzwerke, die auch ohne Akku und 5G funktionieren, Dynamisierung statt Gentrifizierung und die lebendige Erfahrung, dass Mitmachen und Mitgestalten Spaß und Erfolg für jeden von uns bedeuten. Wenn der Oberbürgermeister schon von allen Bürgern direkt gewählt wird, dann soll er sich bitte auch direkt für alle Bürger einsetzen.

Packen wir unser Schicksal also souverän und selbstbestimmt beim Schopf:

  • Entwicklung des öffentlichen Raums mit breiter und aktiver Bürgerbeteiligung
  • öffentliche Sprechtage des Oberbürgermeisters für alle Bürger und Gewerbetreibende
  • intensiver Austausch mit unseren Unternehmerinnen und Unternehmern
  • Spots für Erholung und Aktivität auf öffentlichen Freiflächen
  • Einbeziehung der Bürgerschaft bei allen großen Entscheidungen, die die Zukunft der Stadt betreffen
  • Vergabe öffentlicher Aufträge, mit dem Ziel lokale Unternehmen zu stärken 

Urbanes Plauen

Die Vogtlandmetropole ist nicht als solche am Reißbrett geplant worden. Sie ist aus sich selbst heraus gewachsen, in jede Richtung und in jeglicher Hinsicht. Stadtteile mit ganz individuellem Charakter und Charme sind entstanden, umliegende Ortschaften sind darin aufgegangen oder prosperierten zusammen mit der boomenden, blühenden Stadt. Heute scheint das alles vergessen. Wir haben vielleicht ein tolles Zentrum, aber der Rest fühlt sich abgehängt. Das gesellschaftliche und kulturelle Leben ist ausgedünnt, soziale Brennpunkte entstehen und werden verschwiegen. Es ist mir deshalb besonders wichtig, Plauen wieder in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Die Lebensqualität in allen Vierteln zu heben, ihre Facetten zu fördern und mit dem Stadtkern wieder markant zu verschmelzen, die organischen Strukturen zu reaktivieren und darüber auch wieder eine selbstbewusste Einheit mit dem Vogtlandkreis zu bilden, halte ich für einen wichtigen Aufgabenkomplex, dem wir uns stellen müssen.

Schaffen wir also etwas Besonderes zum Nutzen aller:

  • gemeinschaftlich entwickeltes Konzept zur individuellen Stärkung der Stadt- und Ortsteile
  • Stadtteil-Bürgermeister
  • ideelle und tatsächliche Barrierefreiheit für alle sozialen Gruppen, insbesondere Senioren und Familien mit Kindern
  • Neuausrichtung der städtischen Events zu einem überragenden Spitzenfestival und mehreren kleineren, über das gesamte Stadtgebiet verteilten Festen
  • Selbstverständnis und Präsentation der Stadt Plauen als vielfältiges Zentrum des Vogtlands

Sie haben Fragen zu den einzelnen Themen? Gern können Sie über folgendes Formular direkt Kontakt zu mir aufnehmen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, falls die Antwort nicht sofort erfolgt. Im Wahlkampf um den Oberbürgermeisterposten ist neben der normalen Arbeit sehr viel zu tun. Dennoch ist es mein Ziel, Ihnen so schnell wie möglich kurz und prägnant zu antworten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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